FRISCHFÜTTERUNG - TROCKENFUTTER
FRISCHFÜTTERUNG - B.A.R.F.


Bei Tina Balzers Fütterungsprinzip der Frischfütterung werden die natürlichen und erforderlichen Nahrungskomponenten imitiert, aber angepasst an den Organismus unserer Haushunde und unserer Zivilisation. Die Frischfütteung als naturnahe Ernährung ist eine Erscheinungsform der Rohfütterung mit wesentlichen Unterschieden, die hier tabellarisch dargestellt sind:


FRISCHFÜTTERUNG  ROHFÜTTERUNG (B.A.R.F.)  
Verwendet wird rohes Fleisch, das aber im Vorfeld tiefgefroren wurde.   Ursprünglich versteht man unter B.A.R.F. "bone and a raw food" (=Knochen und rohes Futter). Verwendet werden fleischige Knochen, rohes Fleisch, auch in Form von Eintagsküken und rohen Innereinen.  
Getreide und Gemüse wird durch bestimmte Kochvorgänge (Dünsten/Garen) dem Mageninhalt des Beutetieres imitiert.   Gemüse wird roh gefüttert, Getreide steht nicht auf dem Speiseplan, da er roh verwendet keine bzw. nur geringe Verdaulichkeit für den Hundedarm hat. 
Öle kommen als Zugabe roh hinzu.  Öle kommen als Zugabe roh hinzu. 
Der Calciumbedarf wir durch Zugabe von Calciumcitrat abgedeckt. Somit kann man ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis garantieren.   Calcium wird in Form von Knochen zugeführt. Dadurch entsteht allerdings ein Ungleichgewicht im Calcium-Phosphor-Verhältnis. Bei der Knochenfütterung besteht außerdem die Gefahr von Verletzungen im Darm durch spitze oder splitternde Knochen und kann zu Verstopfung führen.  
Es gibt keinen Fastentag, da die Fütterung ausgewogen ist.  Oft wird ein Fastentag pro Woche eingelegt, auch "fleischloser Tag" oder "Reinigung des Darms" genannt, da das Gesamtnährstoffverhältnis durch den hohen Fleisch- und Knochenanteil sehr proteinhaltig ist.  
Innereien wie z.B. Leber, Niere und Milz werden so gut wie nicht gefüttert, da sie ein Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane sind bzw. keine Verwertbarkeit für Hunde haben.   Leber kommt oft zum Einsatz. Durch den hohen Vitamin A-Gehalt (ein fettlösliches Speichervitamin), besteht schnell die Gefahr der Überdosierung, da das Vitamin A sich durch Einlagerung nur langsam verbraucht.  

Quelle: Martina Balzer: "Mein Hund gesund durch Frischfütterung", Seite 72-74.


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