Mein Anliegen ist es, gesunde, wesensfeste Hunde zu züchten mit den retrievertypischen Anlagen und entsprechend harmonischem Erscheinungsbild. Dabei darf es auch gern viel Farbe und Temperament sein.
Neben den strengen Zuchtreglements des DRC, Zuchthunde auf HD, ED und erbliche Augenerkrankungen untersuchen zu lassen, sollten beide Deckpartner eine freiwillige kardiologische Untersuchung vorliegen haben. All diese Untersuchungen erwarte ich auch von meinen zukünftigen Welpenleuten, an ihren Hunden im entsprechenden Alter durchführen zu lassen. Es ist nicht nur für mich als Züchter von großer Bedeutung, sondern sollte auch für den Welpenbesitzer von Interesse sein, ob sein Hund gesund und damit voll belastbar ist.
Die Welpen wachsen bei uns im Haus auf und sind komplett in das Alltagsleben integriert. So erleben sie von Anfang an diverse optische und akustische Reize, doch natürlich sorge ich auch für genügend Ruhe, um all die Eindrücke verarbeiten zu können. Der Innen- und Außenauslauf umfasst unterschiedlichstes Spielzeug, doch versuche ich eine Reizüberflutung zu vermeiden, damit die Welpen nicht unnötig gestresst und überfordert werden.
Da wir selber keine Kinder haben, beide aber als Pädagogen an einer Schule arbeiten, kommen auch genügend Kinder unterschiedlichen Alters zum Welpengucken. Mir ist besonders wichtig, dass meine Welpen so viele verschiedene Menschen wie möglich kennen lernen: unterschiedlichen Alters, Geschlechts, unterschiedlicher Größe, mit/ohne Handikap, mit/ohne Brille, mit/ohne Bart etc.
Mit 7 Wochen unternehmen die Welpen gemeinsam mit unserem Rudel ihren ersten Ausflug im Auto, so dass sie sich langsam an neue Orte und das Autofahren gewöhnen können.
Unsere Welpen bleiben mindestens bis zum Ende der 9. Woche bei uns, weil im Alter von 8 Wochen für eine Woche die sogenannte 1. Fremdelphase bei Welpen statt findet. Daher ist es der denkbar schlechteste Zeitpunkt, den Welpen in dieser Zeit aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen und ihn mit einer völlig neuen zu konfrontieren. Außerdem lernen die Welpen erst mit ca. 7 Wochen die sog. Beißhemmung. So haben die Welpen durch das Spielen mit unseren älteren Hunden und den Geschwistern mindestens zwei Wochen Zeit, diese wichtige Umgangsform zu erlernen. (siehe unter
www.turidrugaas.com oder Clarissa v. Reinhardt: "Welpen, Anschaffung, Erziehung und Pflege", Seite 39-47, siehe auch Anhang [207 KB] ).
Unser
Goldenrudel unterstützt die Mutterhündin und mich in dieser Zeit tatkräftig und wird fest in das Leben der Welpen integriert.
Unsere Hündin hat maximal 3 Würfe und Sie werden bei uns keine Doppelwürfe erleben. Wir praktizieren unsere Zucht aus Leidenschaft und Engagement und betrachten dies als Hobby, da wir hauptberuflich andere Tätigkeiten ausüben, um Geld zu verdienen.
Ich wünsche mir Welpenleute, die bereit sind, sich mit dem Thema Gesundheit, Ernährung und Ausbildung auseinanderzusetzen, meine Philosophie darüber teilen und alles tun, um ihrem Hund ein ausgefülltes und glückliches Leben zu ermöglichen. Es ist für mich selbstverständlich, dass ich immer Ansprechpartner bin für alle großen und kleinen Belange und freue mich, meine Welpenleute ein Retrieverleben lang unterstützen zu können.
Im Gegenzug bekommen meine Welpenleute ein großes Paket an Wissen rund um den Hund mit auf den Weg. Dazu gehören neben zahlreichen intensiven Gesprächen während des Welpenbesuchs eine umfangreiche Mappe sowie das Seminar "Ein Welpe kommt ins Haus" in Zusammenarbeit mit der Hundeschule Team Time und/oder der Hundeschule Gefährten und "Frischfütterung für Hunde" mit Dr. Dagmar Nagel.



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